Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl zur Behandlung von Hautkrankheiten 

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen des echten Schwarzkümmels (Nigella sativa) gewonnen. Seit mehr als 2000 Jahren wird Schwarzkümmel im orientalischen Kulturraum als Gewürz und Medizin verwendet, während er im Westen eher nur wenigen Menschen bekannt ist. Schwarzkümmelöl besitzt einen leicht würzigen Geschmack und enthält hochwertiges Eiweiß. Des Weiteren beinhaltet es einen hohen Prozentsatz an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die zur Stabilsierung des Immunsystems beitragen. Außerdem enthält das Öl lebensnotwendige Aminosäuren, Phytosterole, diverse Vitamine, wie Vitamin A, C, D, E und Vitamine des B-Komplexes, sowie Mineralien wie Magnesium, Zink, Selen, Biotin und Folsäure. In etlichen wissenschaftlichen Studien, die seit 1964 unternommen wurden, konnte bestätigt werden, dass der echte Schwarzkümmel positiv auf viele Aspekte der Gesundheit wirkt. Allgemein besitzt er entzündungshemmende, antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Aufgrund dieser und weiterer Wirkungen, kann Schwarzkümmelöl bei den verschiedensten ätzeankheitsbildern, unter anderem auch bei Hautkrankheiten, eingesetzt werden. Hierbei sollte jedoch immer eine Absprache mit dem behandelten Arzt erfolgen.

 

Wofür kann Schwarzkümmelöl verwendet werden?

Generell kann Schwarzkümmelöl als Nahrungergänzungstoff verwendet werden, der zu einer körperlichen Kräftigung betragen kann. Hierbei ist eine tägliche Dosierung von 20 Tropfen ratsam, um die Fettverbrennung anzuregen, Cholesterinwerte zu senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv zu beeinflussen. Bei der ersten Einnahme kann es zu einem leichten Aufstoßen kommen, dass bei regelmäßigem Verzehr verschwindet. Eine Überdosierung reizt möglicherweise die Magenschleimhäute. Die ätherischen Inhaltsstoffe können ausgleichend auf den Körper wirken, sodass Schwarzkümmelöl auch bei Schlaflosigkeit und Hyperaktivität von Kindern angewendet werden kann. Bei Allergikern hat die Einnahme von Schwarzkümmelöl positive Wirkungen erzielt. Das Öl kann zudem bei Asthma, Akne und Pilzbefall zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes führen. Zudem soll es Schmerzen lindern, gegen Diabetes wirken, antioxidativ, blutdrucksenkend und entkrampfend sein. Auch kann das Öl bei epileptischen Anfällen eine Linderung bewirken. US-amerikanische Forscher am Cancer Immuno-Biology Laboratory in South Carolina haben die Anti-Tumorwirkung des Schwarzkümmelöls entdeckt. So regt Schwarzkümmel die Aktivität jener weisser Blutkörperchen an, die dafür verantwortlich sind, Krebszellen zu beseitigen, bevor diese Tumore bilden. So kann Schwarzkümmelöl vorbeugend und therapiebegleitend bei etlichen Beschwerden und sogar bei schweren Krankheiten, wie Krebs, eingesetzt werden. Besonders bei Krebs und anderen ernsten Krankheiten sollte das Öl nur unter Aufsicht des behandelnten Arztes eingenommen werden.

Wie kann Schwarzkümmelöl bei Hautkrankheiten helfen?

Schwarzkümmelöl kann bei vielen Hautkrankheiten zu einer Besserung führen wie man auch hier https://www.natrea.de/oele/schwarzkuemmeloel.html nachlesen kann. Da das Öl eine immunregulierende Wirkung hat, kann es den Krankheitsverlauf von Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis positiv beeinflussen. Insbesondere die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften des Schwarzkümmelöls wirken der Entstehung von zerstörerischen Mikroorganismen im Körper und der Fehlfunktionen von Talg- und Schweißdrüsen entgegen wirken. So kann ein Aknepatient zwei Mal täglich 20 Tropfen des Öls einnehmen und längerfristig eine Linderung spüren. Auch das direkte Auftragen und sanfte Einmassieren des Schwarzkümmelöls auf betroffenen Hautbereiche, kann bei Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, aber auch bei Ekzemen und Hautausschlägen zu einer Besserung der Beschwerden führen. Nicht nur als Naturheilmittel, sondern auch zur Pflege gesunder Haut wird Schwarzkümmelöl gern angewendet. So enthält es viele Hautvitamine, Zink und Biotin, die die Zellerneuerung anregen, die Haut vitalisieren und durchblutungsfördernd wirken.