Kurkuma

Kurkuma, ein natürliches Gewürz für die Gesundheit

Kurkuma ist eine Pflanze in der Familie der Ingwergewächse. Sie stammt aus Südasien und wird wegen des intensiv gelben Rhizoms auch Gelbwurz genannt. Zur Verwendung kommt eben dieses Rhizom. Es wird getrocknet und zu Pulver zermahlen. Allerdings kann die Knolle, die einer Ingwerknolle ähnelt, genau wie Ingwer auch frisch verwendet werden. Dazu wird das Rhizom geschält und gerieben oder auch in Scheiben geschnitten. So lässt sich aus Kurkuma durchaus auch ein Tee zubereiten.

Länger haltbar als die Wurzel ist Kurkumapulver, das luftdicht verpackt, dunkel und trocken aufbewahrt werden sollte. Es kann sowohl pur, als auch als Gewürz in der Küche verwendet werden. Der Wirkstoff der Kurkumapflanze wird außerdem als Extrakt in verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln verkauft.

Der Nutzen von Kurkuma bei Gesundheitsproblemen

Die Inhaltsstoffe der Kurkumaknolle wirken verdauungsanregend und lindern gleichzeitig Verdauungsbeschwerden. Seine Bitterstoffe regen die Gallensaft- und Magensaftproduktion an und helfen damit bei der Fettverbrennung. Gleichzeitig hemmt es den Heißhunger auf Süßes.
Die Entzündungshemmenden Inhaltsstoffe lindern Beschwerden von Arthritis über Magen-Darm-Entzündungen bis hin zu Rheuma. Selbst bei Alzheimer und Depressionen und Krätze soll der Verzehr von Kurkuma eine positive Wirkung zeigen.

Der gelbe Farbstoff Curcumin weist zusätzlich eine krebshemmende Wirkung auf, die insbesondere für die innere Anwendung gilt. Außerdem wirkt der Farbstoff regulierend auf Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Wird Kurkuma innerlich als Arzneimittel angewendet, so sollte zusätzlich etwas Pfeffer verzehrt werden um die Wirksamkeit des Kurkumas zu steigern. Dies beruht darauf, dass Piperin, ein Bestandteils des Pfeffers, die Bioverfügbarkeit des Kurkuma erhöht. Dies gilt insbesondere dann, wenn Kurkuma pur als Gewürz verwendet wird.

Werden stattdessen spezielle Kurkuma-Produkte, wie Kapseln oder Tabletten eingenommen, sollte sich immer an die Dosierungsanleitung gehalten werden. Bei Überdosierung kann es sonst zu Nebenwirkungen, vor allem im Magen-Darm-Bereich kommen.
Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma als Gewürz soll, als Nebeneffekt, zu kräftigerem und gesünderem Haar führen. Außerdem stärken die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich die Nägel. Eine äußerliche Anwendung ist hier jedoch nicht empfohlen, die starken Farbstoffe würden die Nägel verfärben.

Spezielle Hautprobleme mit Kurkuma behandeln

Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe der Kurkumawurzel helfen auch äußerlich auf die Haut aufgetragen. Bei kleineren Wunden wird die Heilungszeit durch die Anwendung einer Kurkumahaltigen Creme reduziert. Gleichzeitig wirken die Cremes feuchtigkeitsspendend und regulierend auf die Fettversorgung der Haut, siehe hier: http://www.kurkuma-wirkung.de/hauthaarenaegel/

Die ebenfalls in Kurkuma enthaltenen Antioxidantien helfen bei der Hauterneuerung und beugen Faltenbildung vor. Zusätzlich wirkt das Gewürz auf das Bindegewebe. Die Zellen werden zur Neubildung stimuliert und die Haut wird straffer und jünger.
Antibakterielle und antifugale Inhaltsstoffe töten Bakterien, Viren und Pilze schon auf der Haut ab, bevor diese in sie eindringen und sie schädigen können. Die Durchblutung wird ebenfalls gefördert. Gesichtsmasken, mit Kurkumapulver angerührt, sollen bei Akne und unreiner Haut wirksam sein. Je nachdem welche zusätzlichen Zutaten für eine Maske benutzt werden, kann die Wirkung unterschiedlich sein. Möglich ist vom Reinigungseffekt, über Porenverfeinerung bis hin zu Peelings vieles. Achten sollte man nur auch hier auf die starke Färbekraft des Kurkumas und das Gesicht nach der Anwendung gründlich reinigen.

Weitere Hautkrankheiten bei denen Kurkuma hilfreich sein soll, sind: Schuppenflechte, Sklerodermie und die Weißfleckenkrankheit.
Bei der Schuppenflechte wirkt das Kurkuma indem es entzündliche Prozesse stoppt und der Zellentartung entgegen wirkt. Systemische Sklerodermie ist eine Bindegewebserkrankung. Das Bindegewebe verhärtet, gesundes Körpergewebe kann zerstört werden. Auch hier ist die Fähigkeit des Kurkumas, Entzündungen und das Wachstum abnormen Gewebes zu verhindern, nützlich.

Die Weißfleckenkrankheit zeichnet sich durch Pigmentverluste der Haut aus. Der Farbstoff Curcumin kann diesen Prozess verlangsamen oder stoppen.
Da Kurkuma auch krebshemmend wirkt, kann es auch bei der Behandlung von Hautkrebs eingesetzt werden.
Um der Haut zu helfen, kann Kurkuma sowohl in fertigen Produkten, wie in Masken oder Cremes, als auch in selbst gemachten Kosmetika, benutzt werden. Äußerlich angewendet ist die Verwendung von Kurkuma unbedenklich, es treten keine Nebenwirkungen auf. Dennoch sollte, gerade bei der Behandlung von schweren Erkrankungen, immer ein Arzt hinzugezogen und um Rat gefragt werden.
Ob das gelbe Gewürz dann tatsächlich hilfreich ist, muss man in einem Selbstversuch testen. Am besten mit einer Anwendung über einen längeren Zeitraum, die die äußerliche und innerliche Anwendung kombiniert.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten von Kurkuma

In der Küche wird Kurkuma hauptsächlich im normalen Curry verwendet, kann aber auch pur als Gewürz genutzt werden. Es färbt Speisen intensiv gelb und ist dabei preiswerter als Safran. Deshalb wird es auch in der Industrie zum Färben von Lebensmitteln eingesetzt.