Kurkuma

Kurkuma, ein natürliches Gewürz für die Gesundheit

Kurkuma ist eine Pflanze in der Familie der Ingwergewächse. Sie stammt aus Südasien und wird wegen des intensiv gelben Rhizoms auch Gelbwurz genannt. Zur Verwendung kommt eben dieses Rhizom. Es wird getrocknet und zu Pulver zermahlen. Allerdings kann die Knolle, die einer Ingwerknolle ähnelt, genau wie Ingwer auch frisch verwendet werden. Dazu wird das Rhizom geschält und gerieben oder auch in Scheiben geschnitten. So lässt sich aus Kurkuma durchaus auch ein Tee zubereiten.

Länger haltbar als die Wurzel ist Kurkumapulver, das luftdicht verpackt, dunkel und trocken aufbewahrt werden sollte. Es kann sowohl pur, als auch als Gewürz in der Küche verwendet werden. Der Wirkstoff der Kurkumapflanze wird außerdem als Extrakt in verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln verkauft.

Der Nutzen von Kurkuma bei Gesundheitsproblemen

Die Inhaltsstoffe der Kurkumaknolle wirken verdauungsanregend und lindern gleichzeitig Verdauungsbeschwerden. Seine Bitterstoffe regen die Gallensaft- und Magensaftproduktion an und helfen damit bei der Fettverbrennung. Gleichzeitig hemmt es den Heißhunger auf Süßes.
Die Entzündungshemmenden Inhaltsstoffe lindern Beschwerden von Arthritis über Magen-Darm-Entzündungen bis hin zu Rheuma. Selbst bei Alzheimer und Depressionen und Krätze soll der Verzehr von Kurkuma eine positive Wirkung zeigen.

Der gelbe Farbstoff Curcumin weist zusätzlich eine krebshemmende Wirkung auf, die insbesondere für die innere Anwendung gilt. Außerdem wirkt der Farbstoff regulierend auf Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Wird Kurkuma innerlich als Arzneimittel angewendet, so sollte zusätzlich etwas Pfeffer verzehrt werden um die Wirksamkeit des Kurkumas zu steigern. Dies beruht darauf, dass Piperin, ein Bestandteils des Pfeffers, die Bioverfügbarkeit des Kurkuma erhöht. Dies gilt insbesondere dann, wenn Kurkuma pur als Gewürz verwendet wird.

Werden stattdessen spezielle Kurkuma-Produkte, wie Kapseln oder Tabletten eingenommen, sollte sich immer an die Dosierungsanleitung gehalten werden. Bei Überdosierung kann es sonst zu Nebenwirkungen, vor allem im Magen-Darm-Bereich kommen.
Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma als Gewürz soll, als Nebeneffekt, zu kräftigerem und gesünderem Haar führen. Außerdem stärken die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich die Nägel. Eine äußerliche Anwendung ist hier jedoch nicht empfohlen, die starken Farbstoffe würden die Nägel verfärben.

Spezielle Hautprobleme mit Kurkuma behandeln

Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe der Kurkumawurzel helfen auch äußerlich auf die Haut aufgetragen. Bei kleineren Wunden wird die Heilungszeit durch die Anwendung einer Kurkumahaltigen Creme reduziert. Gleichzeitig wirken die Cremes feuchtigkeitsspendend und regulierend auf die Fettversorgung der Haut, siehe hier: http://www.kurkuma-wirkung.de/hauthaarenaegel/

Die ebenfalls in Kurkuma enthaltenen Antioxidantien helfen bei der Hauterneuerung und beugen Faltenbildung vor. Zusätzlich wirkt das Gewürz auf das Bindegewebe. Die Zellen werden zur Neubildung stimuliert und die Haut wird straffer und jünger.
Antibakterielle und antifugale Inhaltsstoffe töten Bakterien, Viren und Pilze schon auf der Haut ab, bevor diese in sie eindringen und sie schädigen können. Die Durchblutung wird ebenfalls gefördert. Gesichtsmasken, mit Kurkumapulver angerührt, sollen bei Akne und unreiner Haut wirksam sein. Je nachdem welche zusätzlichen Zutaten für eine Maske benutzt werden, kann die Wirkung unterschiedlich sein. Möglich ist vom Reinigungseffekt, über Porenverfeinerung bis hin zu Peelings vieles. Achten sollte man nur auch hier auf die starke Färbekraft des Kurkumas und das Gesicht nach der Anwendung gründlich reinigen.

Weitere Hautkrankheiten bei denen Kurkuma hilfreich sein soll, sind: Schuppenflechte, Sklerodermie und die Weißfleckenkrankheit.
Bei der Schuppenflechte wirkt das Kurkuma indem es entzündliche Prozesse stoppt und der Zellentartung entgegen wirkt. Systemische Sklerodermie ist eine Bindegewebserkrankung. Das Bindegewebe verhärtet, gesundes Körpergewebe kann zerstört werden. Auch hier ist die Fähigkeit des Kurkumas, Entzündungen und das Wachstum abnormen Gewebes zu verhindern, nützlich.

Die Weißfleckenkrankheit zeichnet sich durch Pigmentverluste der Haut aus. Der Farbstoff Curcumin kann diesen Prozess verlangsamen oder stoppen.
Da Kurkuma auch krebshemmend wirkt, kann es auch bei der Behandlung von Hautkrebs eingesetzt werden.
Um der Haut zu helfen, kann Kurkuma sowohl in fertigen Produkten, wie in Masken oder Cremes, als auch in selbst gemachten Kosmetika, benutzt werden. Äußerlich angewendet ist die Verwendung von Kurkuma unbedenklich, es treten keine Nebenwirkungen auf. Dennoch sollte, gerade bei der Behandlung von schweren Erkrankungen, immer ein Arzt hinzugezogen und um Rat gefragt werden.
Ob das gelbe Gewürz dann tatsächlich hilfreich ist, muss man in einem Selbstversuch testen. Am besten mit einer Anwendung über einen längeren Zeitraum, die die äußerliche und innerliche Anwendung kombiniert.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten von Kurkuma

In der Küche wird Kurkuma hauptsächlich im normalen Curry verwendet, kann aber auch pur als Gewürz genutzt werden. Es färbt Speisen intensiv gelb und ist dabei preiswerter als Safran. Deshalb wird es auch in der Industrie zum Färben von Lebensmitteln eingesetzt.

Honig

Manuka Honig für die Haut

Honig gibt es in den verschiedensten Varianten. Von Bienen mühsam gesammelt kann man ihr ganz besonderes Ergebnis, den Manuka Honig, auch in deutschen Apotheken und einigen Reformhäusern erwerben. Lange Zeit galt das Produkt namens „Gelee Royale“ als Wunderwaffe gegen jedwede Krankheit, Müdigkeits- oder Alters-Begleiterscheinungen. Aktuell ist jedoch vorwiegend der Slogan, um den „Manuka-Honig!“ In aller Munde.

Es gibt umfangreiche Tests, über bestimmte Verkäufer bzw. Vertreiber. Wer also die andere und etwas höhere Liga von Honig-Preisklassen nicht scheut oder sich etwas Besonderes gönnen möchte, der kann unter einem riesigen Angebot wählen.

Von innen nach außen oder umgekehrt. Manuka Honig werden vielerlei Wunder-Wirkungen und fast schon magische -Kräfte nachgesagt. Manuka-Honig, ein Erzeugnis aus Neuseeland, wird je nach Intensität, in unterschiedlicher Menge und Preisklassen angeboten. Zum Einnehmen, nicht nur als Bonbon, sondern ebenso als Tee-Zusatz, sollen die Produkte gripale Infekten vorbeugen oder, rechtzeitig eingenommen, sie sogar verhindern helfen.

Und, ja, wirklich, selbst gegen Falten soll diese Bienen-Produkt schon seine Stärken bewiesen haben. Die Fan-Gemeinde wächst und gedeiht. Mehr und mehr überzeugte und euphorische Menschen schreiben ihre begeisterten Kommentare zu den markanten Honig-Produkten.

Bei der Wundheilung, ebenso wie bei Verbrennungen und juckenden Insektenbissen kann dieser Honig seine Zauberkraft entfalten. Als simpler Brotaufstrich ist der schon legendär beschriebene Manuka Honig also fast schon nicht mehr punkten.

Wer das Internet nach dem Begriff „Manuka Honig“ durchforstet, erhält nicht nur zwei oder drei Produkt-Antworten und Vorschläge. Manuka-Honig kann man direkt bestellen und sich natürlich auch direkt aus Neuseeland nach Hause liefern lassen. Kuriose Anwendungs-Vorschläge und Angebote des Manuka Honig gar in Form von Zahncremes gibt es ebenfalls. Das Produkt, in Form von „Manuka Honig“ ist also nicht nur zum Verspeisen gedacht, sondern es hilft, laut Erfahrungen inzwischen sehr vieler Nutzer, auch bei vielen Problemen der Haut, wie Neurodermitis, Akne oder einfach für straffere, gesündere und sogar reinerer Haut: http://www.manukahonig-neuseeland.de/haut/

Einst waren Gesichtsmasken noch weiß, in Form von Joghurt, Quark und grünen Gurkenscheiben populär. Wer heute etwas für seine Gesundheit und seine schöne Haut tun will, ergänzt, nicht nur an Karnevalstagen, sein Wohlgefühl mit einem guten Löffel Manuka Honig. Nun, wenn´s hilft! – Denn: die Zeiten ändern sich. Vielleicht entdeckt morgen oder übermorgen jemand, dass unbedingt ein Löffel österreichischer Mostrich oder eine im Mixer zermalmte, bayerische Weißwurst der Clou ist. – Wie heißt es im Volks-Mund, wo natürlich auch Manuka-Honig reingehört: Nichts ist oder bleibt unmöglich! – Aber möglich ist fast alles! – Mal seh´n, was die Zukunft bringt. Manuka Honig aber kann EIN Produkt sein, werden und bleiben, wenn es darum geht, etwas Gutes und Wertvolles auf seine Körper und seine gesunde Haut zu bringen. Es muss ja nicht immer gleich ein Tattoo sein, oder?

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl zur Behandlung von Hautkrankheiten 

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen des echten Schwarzkümmels (Nigella sativa) gewonnen. Seit mehr als 2000 Jahren wird Schwarzkümmel im orientalischen Kulturraum als Gewürz und Medizin verwendet, während er im Westen eher nur wenigen Menschen bekannt ist. Schwarzkümmelöl besitzt einen leicht würzigen Geschmack und enthält hochwertiges Eiweiß. Des Weiteren beinhaltet es einen hohen Prozentsatz an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die zur Stabilsierung des Immunsystems beitragen. Außerdem enthält das Öl lebensnotwendige Aminosäuren, Phytosterole, diverse Vitamine, wie Vitamin A, C, D, E und Vitamine des B-Komplexes, sowie Mineralien wie Magnesium, Zink, Selen, Biotin und Folsäure. In etlichen wissenschaftlichen Studien, die seit 1964 unternommen wurden, konnte bestätigt werden, dass der echte Schwarzkümmel positiv auf viele Aspekte der Gesundheit wirkt. Allgemein besitzt er entzündungshemmende, antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Aufgrund dieser und weiterer Wirkungen, kann Schwarzkümmelöl bei den verschiedensten ätzeankheitsbildern, unter anderem auch bei Hautkrankheiten, eingesetzt werden. Hierbei sollte jedoch immer eine Absprache mit dem behandelten Arzt erfolgen.

Wofür kann Schwarzkümmelöl verwendet werden?

Generell kann Schwarzkümmelöl als Nahrungergänzungstoff verwendet werden, der zu einer körperlichen Kräftigung betragen kann. Hierbei ist eine tägliche Dosierung von 20 Tropfen ratsam, um die Fettverbrennung anzuregen, Cholesterinwerte zu senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv zu beeinflussen. Bei der ersten Einnahme kann es zu einem leichten Aufstoßen kommen, dass bei regelmäßigem Verzehr verschwindet. Eine Überdosierung reizt möglicherweise die Magenschleimhäute. Die ätherischen Inhaltsstoffe können ausgleichend auf den Körper wirken, sodass Schwarzkümmelöl auch bei Schlaflosigkeit und Hyperaktivität von Kindern angewendet werden kann. Bei Allergikern hat die Einnahme von Schwarzkümmelöl positive Wirkungen erzielt. Das Öl kann zudem bei Asthma, Akne und Pilzbefall zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes führen. Zudem soll es Schmerzen lindern, gegen Diabetes wirken, antioxidativ, blutdrucksenkend und entkrampfend sein. Auch kann das Öl bei epileptischen Anfällen eine Linderung bewirken. US-amerikanische Forscher am Cancer Immuno-Biology Laboratory in South Carolina haben die Anti-Tumorwirkung des Schwarzkümmelöls entdeckt. So regt Schwarzkümmel die Aktivität jener weisser Blutkörperchen an, die dafür verantwortlich sind, Krebszellen zu beseitigen, bevor diese Tumore bilden. So kann Schwarzkümmelöl vorbeugend und therapiebegleitend bei etlichen Beschwerden und sogar bei schweren Krankheiten, wie Krebs, eingesetzt werden. Besonders bei Krebs und anderen ernsten Krankheiten sollte das Öl nur unter Aufsicht des behandelnten Arztes eingenommen werden.

Wie kann Schwarzkümmelöl bei Hautkrankheiten helfen?

Schwarzkümmelöl kann bei vielen Hautkrankheiten zu einer Besserung führen wie man auch hier https://www.natrea.de/oele/schwarzkuemmeloel.html nachlesen kann. Da das Öl eine immunregulierende Wirkung hat, kann es den Krankheitsverlauf von Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis positiv beeinflussen. Insbesondere die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften des Schwarzkümmelöls wirken der Entstehung von zerstörerischen Mikroorganismen im Körper und der Fehlfunktionen von Talg- und Schweißdrüsen entgegen wirken. So kann ein Aknepatient zwei Mal täglich 20 Tropfen des Öls einnehmen und längerfristig eine Linderung spüren. Auch das direkte Auftragen und sanfte Einmassieren des Schwarzkümmelöls auf betroffenen Hautbereiche, kann bei Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, aber auch bei Ekzemen und Hautausschlägen zu einer Besserung der Beschwerden führen. Nicht nur als Naturheilmittel, sondern auch zur Pflege gesunder Haut wird Schwarzkümmelöl gern angewendet. So enthält es viele Hautvitamine, Zink und Biotin, die die Zellerneuerung anregen, die Haut vitalisieren und durchblutungsfördernd wirken.

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Yucca Palmen

Die Palmlilie auch besser als Yucca Palme bekannt, ist eine weit verbreitete Palme. Wobei Yucca Palme nicht gleich Yucca Palme ist, so gibt es 30 verschiedene Arten. Doch was zeichnet diese Palme aus und wie muss man sie pflegen? Auf diese Fragen findet man im Ratgeber die passenden Antworten.

Das zeichnet eine Yucca Palme aus

Die Yucca Palme wächst in der Regel einstämmig und kann sich auch verzweigen. Hierbei kann sie je nach Bedingungen eine Höhe zwischen einem und fünf Meter erreichen. Der Stamm bei der Palme besteht aus einer rauen Oberfläche und ist farblich in einem Braunton gehalten. Die Blätter bei der Yucca Palme sind in der Regel schwertförmig, wirken ledrig und können bis zu 40 cm lang werden. Bis eine Yucca Palme blüht, kann es je nach Art bis zu 10 Jahren dauern.

Standort, Winter und die Pflege bei der Yucca Palme

Natürlich stellt sich auch bei der Yucca Palme die Frage nach dem richtigen Standort, so wie bei jeder anderen Pflanze auch. Grundsätzlich sollte man egal ob man eine Yucca Palme im Innen- oder im Außenbereich einsetzt, nicht direkt der Sonnenstrahlung aussetzen. Gerade wenn man die Yucca Palme im Außenbereich einsetzen möchte, so sollte man dies nur langsam vollziehen. Wenngleich man bei direkter Sonnenstrahlung etwas vorsichtig sein muss, benötigt die Yucca Palme ein gutes Licht. Ist dies nämlich nicht der Fall, wird man bei der Yucca Palme nur einen sehr langsamen Wachstum feststellen können. Zudem kann dadurch die Palme unschön wachsen, da sie sich immer dem Licht nach ausrichtet und dementsprechend auch wächst. Ansonsten kann man die Palme bedenkenlos aufstellen, so ist diese frostbeständig bis zu einer Temperatur von Minus 20 Grad.

Damit man sich lange an einer Yucca Palme erfreuen kann, ist eine richtige Pflege unerlässlich. Gerade hier kann man viele Fehler machen, so zum Beispiel beim gießen. Grundsätzlich benötigt die Palme nur wenig Wasser, aus diesem Grund sollte man sie auch nicht überfluten oder Wasser in einem Untersetzer stehen lassen. Dies kann zu Fäulnis am Wurzelwerk führen und damit letztlich die Yucca Palme beschädigen. Gießen sollte man die Yucca Palme nur dann, wenn die Oberfläche angetrocknet ist. Damit die Yucca Palme mit ausreichend Nährstoffen ausgestattet ist, sollte man sie alle zwei Wochen mit einem Grünpflanzendünger düngen. Dies ist insbesondere in der Wachstumsphase sehr wichtig und, wenn man sie im Außenbereich einsetzen möchte. Möchte man das Wachstum begrenzen oder überhaupt kein Wachstum fördern, so muss man die Palme nicht bzw. nur in Abständen von zwei Monaten düngen.

Vermehrung der Yucca Palme

Wer eine Yucca Palme hat, der kann diese vermehren. Hierbei kann man von der Palme wahlweise die Nebensprossen oder Schnittgut als sogenannte Stecklinge verwenden. Bevor man sie aber in einen Topf oder in ein Beet einpflanzen kann, muss man die Stecklinge in ein Glas Wasser stellen. Dies ist solange notwendig, bis sich Wurzeln gebildet haben. Erst danach kann man die angehende Yucca Palme in einen Topf einpflanzen. Wichtig hierbei, im Gegensatz zu Pflege von einer Palme, muss man diese gut feucht halten und benötigt dann viel Geduld.

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Hausmittel gegen Krätze

Krätze ist in Deutschland weit verbreitet und ist für die Betroffenen äußerst unangenehm. Sie wird durch kleine Milben verursacht, die sich in die Haut der Menschen oder Tiere bohren. Die Übertragung findet häufiger in einer unhygienischen Umgebung statt, ist aber nicht immer zwangsläufig der Fall. Die Krätze kommt oft auch dort vor, wo viele Menschen auf engem Raum zusammentreffen. Die Ansteckung kann demzufolge auch in der Schule, auf der Arbeit, in Kindergärten oder in Altenheimen erfolgen. Die Übertragung der Milben findet über den Hautkontakt zwischen Menschen statt. Wer von der Krätze befallen ist, der sollte sich stark zusammenreißen und auf keinen Fall kratzen.

Behandlung von Krätze

Durch das Kratzen werden die Keime in die Haut übertragen und es kann zu einer starken Entzündung kommen. Mit einer Krätze sollte man umgehend zum Arzt gehen, da die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist. Eine Vorbeugung gegen die Milben ist leider nicht möglich. Die Erreger entstehen nicht durch eine mangelnde Hygiene. Bei der Behandlung der Krätze kommt es vor allem darauf an, dass die Parasiten schnell abgetötet werden. Hierfür stehen die unterschiedlichsten Medikamente oder Hausmittel zur Verfügung. Diese werden ausnahmslos alle äußerlich verwendet.

Hausmittel gegen Krätze

essential-768949_640Wenn die Krätze noch nicht weit fortgeschritten und sich nicht entzündet hat, dann können auch Hausmittel sehr hilfreich sein. Eines der besten Hausmittel gegen Krätze ist Teebaumöl. Durch das Öl werden die Parasiten abgetötet und die Hautstruktur unterstützt. Das Teebaumöl wird mehrfach am Tag auf die betroffenen Hautstellen eingerieben. Das Öl wirkt desinfizierend und ist perfekt für die Wundheilung geeignet. Aber auch Lavendelöl ist gut geeignet. Durch das Lavendelöl werden ebenfalls die Hautparasiten abgetötet. Es hilft gegen Hautjucken und Rötungen und heilt die betroffenen Hautstellen. Lavendelöl ist gut dafür geeignet, dass 8 Tropfen in die Badewanne gegeben werden und 30 Minuten darin gebadet wird. Alternativ kann das Lavendelöl im Verhältnis 1:5 mit Olivenöl verdünnt werden. Dieses Öl wird auf die Haut auftragen und nach 15 Minuten mit Seife abgewaschen. Damit sich die Haut schnell wieder regeneriert, ist Aloe Vera perfekt geeignet. Sie kann die Heilung der Haut gut unterstützen, nachdem das Teebaumöl die Krätzmilben abgetötet hat. Hierfür kann ein Aloe Vera Öl verwendet werden. Es zieht schnell ein und fettet nicht.

Die Heilkraft der Kräuter nutzen

Kräuter sind die besten Hausmittel und können individuell eingesetzt werden. Für die Behandlung von Krätze eignen sich Salbei, Lavendel, Johanniskraut, Pfefferminze oder Thymian sehr gut. Hierbei wird eine starke Abkochung aus den Heilpflanzen hergestellt und direkt auf der Haut angewendet.

Omas altes Hausmittel gegen Krätze: Die Schalen von Zwiebeln

Zwiebeln können für die unterschiedlichsten Beschwerden verwendet werden. Auch bei Krätze zeigen sie ihre volle Wirkung. Für eine Behandlung wird eine Handvoll Zwiebelschalen in einen Topf mit einem Liter Wasser gegeben. Die Zwiebeln werden 30 Minuten gekocht. Danach werden die Zwiebeln abkühlen gelassen und gut abgeseiht. Diese Zwiebelflüssigkeit wird mehrmals täglich unverdünnt auf die juckende Haut aufgetragen. Als Alternative kann Essig verwendet werden. Mit Hilfe der Essigsäure aus einem normalen Essig werden die schädlichen Milben schnell bekämpft. Die Essigsäure wird mit Wasser 1:1 gemischt. Danach kann die Mischung auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Nach circa 15 Minuten wird das Essig mit lauwarmen Wasser abgespült. Die Anwendung muss mindesten 3 Mal täglich wiederholt werden.

Ein einfaches Hausmittel

Um der Haut etwas Linderung zu verschaffen helfen kalte Umschläge mit kalten klarem Wasser. Das beruhigt die Haut und sorgt dafür, dass die Rötungen etwas zurück gehen. Natürlich ist es nicht möglich, die Krätze komplett mit Wasser loszuwerden. Viele Betroffene schwören auf die Wirkung von Chili. Chili ist ein sehr natürliches Mittel gegen Krätze. Es ist in der Lage, die Milben abzutöten. Auf eine Badewanne voll Wasser sind 4 Esslöffel gemahlener Chili perfekt geeignet. Eine halbe Stunde sollte in dieser Mischung gebadet werden. Danach wird das Chiliwasser unter der Dusche mit fließendem Wasser abgespült. Diese Behandlung muss täglich wiederholt werden. Wem Chili zu scharf ist, der kann auch auf Kurkuma ausweichen. Kurkuma wird häufig bei Hauterkrankungen eingesetzt. Gerade dann, wenn die Haut durch die Krätze schon stark geschädigt ist, dann sollte auf Chili verzichtet und auf Kurkuma zurück gegriffen werden. Für die Behandlung wird Kurkuma mit etwas Zitronensaft gemischt und zu einer Art Paste angemischt. Diese Paste wird direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Eine Stunde sollte sie auf der Haut bleiben. Danach wird sie gründlich abgewaschen. Für eine Behandlung gegen Krätze muss die Paste täglich verwendet werden.

Honig ist sehr vielseitig anwendbar

Bereits seit vielen tausend Jahren wurde Honig für die unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt. Besonders in der Wundheilung ist Honig sehr wirksam. Auch heute wird Honig häufig als Hausmittel eingesetzt. Eine ganz besondere Wundbehandlung ist mit dem beliebten Manuka Honig möglich. Dieser Honig ist eine spezielle Sorte aus Neuseeland. Er wird dort von den Eingeborenen für die Heilung der unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt. Die Wirkung von Honig ist im Vergleich zu anderen Hausmitteln wissenschaftlich bewiesen. Manuka Honig hat die Eigenschaft, dass es wundheilend, antiseptisch und antioxidativ ist. Daher kann es für Erkrankungen des Magen- und Darm Traktes, bei Virenerkrankungen, Karies, Mundentzündungen, Verbrennungen und Krätze verwendet werden. Der Honig hat den großen Vorteil, dass er innerlich und äußerlich angewendet werden kann. Selbst verdünnt hat er noch eine starke Wirkung. Viele Informationen rund um den Manuka Honig gibt es unter http://manuka-neuseeland.info/.

Zug

Außerplanmäßiger Halt in Göttingen

Verdacht auf Krätze legt Zug mit Flüchtlingen lahm. Am Bahnhof Göttingen musste ein Sonderzug mit etwa 500 Flüchtlingen für über zwei Stunden gestoppt werden. Grund hierfür war der Verdacht auf einen Befall mit Krätze. Drei Flüchtlinge wurden zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Schnelle Behandlung im örtlichen Krankenhaus

Am Morgen des 23. Septembers musste am Bahnhof Göttingen ein Sonderzug mit etwa 500 Flüchtlingen an Bord angehalten werden. Während der Fahrt wurde das medizinische Pflegepersonal auf eine Frau und ihre zwei Kinder aufmerksam. Diese litten an typischen Symptomen für einen Befall mit der Infektionskrankheit Krätze. Vor allem um eine Übertragung auf weitere Menschen in dem Zug zu verhindern, wurde dann der Notstopp am Bahnhof Göttingen eingelegt. Von dort aus wurde die Familie in das nahegelegene Krankenhaus gebracht, wo sie anschließend erfolgreich behandelt wurde. Danach konnte die Mutter mit ihren zwei Kindern wieder in den Sonderzug zusteigen, der anschließend seine Fahrt weiter fortsetzen konnte. Insgesamt kam es zu einer zeitlichen Verzögerung der geplanten Zugfahrt von etwa zwei Stunden.

Krätze: eine teilweise meldepflichtige Hautkrankheit

Bei der Krätze handelt es sich um eine Hautkrankheit, welche von der Krätzmilbe verursacht wird. Diese Parasiten sind mit ihrer Größe von nur 0,5 Millimetern gerade so mit dem bloßen Auge erkennbar. Die Milben bohren sich in die oberste Hautschicht beim Menschen ein und legen dort ihre Eier und ihre Exkremente ab. Bei Betroffenen treten erste äußerliche Anzeichen, wie etwa Rötungen, Quaddeln oder Blasen, nach einer Zeit von einigen Wochen erstmals auf. Zudem leiden die Personen unter sehr starkem Juckreiz an den betroffenen Stellen. Deshalb kommt es dann vermehrt zu blutigen Kratzwunden und unter Umständen auch zu Furunkeln. Krätze ist infektiös. Sie wird durch Hautkontakt zwischen Menschen übertragen. Der Befall hat, entgegen vieler Vorurteile, nichts mit unhygienischen Verhältnissen zu tun. Vor allem Gebiete, in denen viele Menschen aufeinander treffen, sind von einem Befall leichter betroffen. Neben Schulen und Kindergärten, ist dies eben auch in Flüchtlingsunterkünften der Fall. Bei einem Befall von Angestellten, die beispielsweise im Altenheim arbeiten, muss das zuständige Gesundheitsamt informiert werden.

Nicht der erste akute Befall unter Flüchtlingen

Bereits einige Tage zuvor hat es in einer Unterkunft für Flüchtlinge in Göttingen eine Infektion mit Krätze gegeben. In der ehemaligen Schule waren ebenfalls drei Menschen akut betroffen. Diese wurden auf Anweisung der Stadt sofort in Quarantäne in einer kleineren Unterkunft gestellt, um eine weitere Verbreitung unter den Flüchtlingen und den Helfern zu vermeiden. Auch neun weitere Personen, die Kontakt zu den Erkrankten hatten, mussten zur Vorsorge separiert werden. Damit hielt sich die Verwaltung an die geltenden Gesetze. Diese schreiben bei einem Verdacht auf einen Befall mit Krätze vor, dass alle Betreuungspersonen weder weiteren Umgang mit den Betreuten haben, noch die Unterkunft weiter betreten dürfen. Die Stadt informierte unverzüglich alle Personen, die in dem Umfeld der Unterkunft tätig gewesen waren. Für die betroffenen Flüchtlinge wurde eine besondere Betreuung veranlasst. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der Befall schnellstmöglich zurückgeht. Zu den täglichen Maßnahmen gehört zum Beispiel der tägliche Wechsel von Bettwäsche und benutzten Handtüchern.

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Krätze Ausbrüche in Flüchtlingsunterkünften

Die Erstaufnahmestellen und Flüchtlingsunterkünfte sind überfüllt, die hygienischen Zustände sind katastrophal und gleiches lässt sich über die Gesundheitsversorgung sagen. In den letzten Tagen kursierte das Gerücht, dass es in mehreren Aufnahmestellen für Flüchtlinge zu vereinzelten Fällen der Hautkrankheit Krätze kam. Jetzt wurde bekannt, dass von Einzelfällen nicht mehr die Rede ist und die explosionsartige Ausbreitung der Krätze in Flüchtlingsunterkünften durchaus ein ernst zu nehmendes Risiko darstellt.

Wie regieren Politik und Anwohner auf die Krätze Ausbrüche?

Als erste Reaktion auf bekannte Krätze Ausbrüche in Erstunterkünften erfolgte die Isolierung der erkrankten Personen. Trotzdem ist die Sorge der Bevölkerung nicht unbegründet, da vor der Diagnosestellung keine Isolation erfolgte und die untergebrachten Menschen durchaus in Kontakt mit anderen Bewohnern der Unterkünfte, sowie mit Ersthelfern und Unterstützern der Flüchtlingshilfe in Kontakt kamen. Gewarnt wird allerdings auch vor einer Panikmache, die mit einem Rückgang der Hilfstätigkeiten in Zeltlagern und Flüchtlingsheimen einhergehen könnte. Für viele Anwohner stellt sich die Frage nach der Ernsthaftigkeit der Lage und der Gefahr, die für ihre eigene Gesundheit durch die Krätze Ausbrüche entsteht.

Die medizinische Versorgung ist im allgemeinen nicht ausreichend, äußern sich ehrenamtliche Helfer in Flüchtlingsheimen. Auch die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Prien vertritt diese Meinung und geht noch einen Schritt weiter, in dem sie von katastrophalen Zuständen spricht. Die Behandlung, sowie präventive Maßnahmen zur Vorbeugung sich schnell verbreitender Krankheiten entsprechen nicht den realen Möglichkeiten in Deutschland. Durch die Verzögerung von Behandlungen und der anfänglichen Vermutung, es handle sich bei der Krätze um Einzelfälle, hat sich das Risiko der Ansteckung erhöht und ist in vielen Erstunterkünften präsent. Die hygienischen Zustände spielen eine primäre Rolle, auch wenn diese allein nicht für die Krätze Ausbrüche verantwortlich sind. Die fehlende Früherkennung und sofortige Behandlung, sowie Isolation der Betroffenen ist nach Auskünften der Politik das weitaus größere Problem. Anwohner und Helfer sind geteilter Meinung, da sich auch die besorgniserregenden hygienischen Standards nicht von der Hand weisen lassen.

Aktuelle Maßnahmen als Reaktion auf den Krankheitsausbruch

An Krätze erkrankte Flüchtlinge verbleiben aktuell in der Isolation und werden nicht auf andere Flüchtlingsunterkünfte verteilt. An dieser Praktik ändert sich nichts, bevor die Patienten nicht behandelt wurden und eine Besserung aufzeigen. In der zivilisierten Gesellschaft war die Krätze eigentlich als „ausgestorbene“ Krankheit definiert, sodass sich ganz neue Probleme auftun und vor einige Herausforderungen stellen. Zu wenig Ärzte, zu wenig Medikamente und eine nicht ausreichende Gesundheitskontrolle der zahlreichen Flüchtlinge hat das Problem erzeugt. Um die Krätze einzudämmen und Neuansteckungen zu vermeiden, müssen schnelle und vor allem weitreichende Maßnahmen ergriffen werden. Die alleinige Isolation ist unzureichend und entspricht nicht den Grundlagen, die sich Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen gestellt hat.

Die katastrophalen Zustände müssen beseitigt und mehr Augenmerk auf Hygiene gelegt werden. In der medizinischen Versorgung muss schneller gehandelt und sich auf ein neues Konzept berufen werden. Die Politik weist darauf hin, dass Helfer und ehrenamtlich Tätige in Flüchtlingsunterkünften nicht mit Panik reagieren und sich vor einer Infektion fürchten müssen. Handschuhe, sowie Desinfektionsmittel gehören zur Grundausstattung aller Helfer und wirken dem Risiko entgegen, sich anzustecken und die eigene Gesundheit in Gefahr zu bringen.

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Krätze in Deutschland

Krätze breitet sich in Deutschland wieder aus

Krätze kann sehr unangenehm sein, denn sie wird durch Milben ausgelöst, die sich in die Haut praktisch eingraben. Eine Ansteckungsgefahr gibt es nur, wenn über längere Zeit ein ständiger Hautkontakt stattfindet, das normale Händeschütteln reicht nicht aus, um sich mit Krätze anzustecken.

Die Zielgruppe, die sich am leichtesten anstecken kann, sind Kinder, denn sie spielen zeitweise auf engstem Raum miteinander und dabei können die unangenehmen Tierchen leicht ihr Revier wechseln. Außerdem ist bei Kindern das Immunsystem natürlich noch nicht voll ausgereift und die Gefahr sich mit Krätze anzustecken ist weitaus höher, als wie bei einem Erwachsenen.

Allerdings ist es gerade in der heutigen Zeit gut möglich, das sich in Obdachlosenheimen oder auch in Krankenhäusern, Menschen mit Krätze infizieren. Viele behaupten auch, dass Krätze nur diejenigen befallen kann, die es mit der Körperhygiene nicht so genau nehmen, doch das ist völliger Unsinn, auch die intensivste Körperpflege kann nicht vor Krätze schützen.

Wie oft kommt Krätze vor?

Es gibt keinerlei Statistiken über den Ausbruch von Krätze, wenn es zu einer Epidemie kommt, sind die Herde allerdings in Kindergärten, Obdachlosenunterkünften und in Krankenhäusern zu suchen. Der letzte große Krätzfall spielte sich zwischen 2010 und 2011 in Duisburg ab, dort war ein Seniorenheim mit den Milben befallen.

Übertragen wird Krätze durch die gleichnamige Milbe, darunter fallen die weiblichen Spinnen ähnlichen Tiere, die eine Größe von 0,5 Millimetern erreichen können, sie sind auch die Überträger, denn sie ist es, die sich einen Weg in  die Epidermis graben um dort ihre Eier und Kot abzulegen.

Wie äußert sich Krätze?

Es kommt darauf an, ob der Mensch schon öfter mit Krätze zu tun hatte, denn bei dem ersten Befall kann es gut 6 Wochen dauern, bis ein leichtes Brennen sich zu einem starken Juckreiz entwickelt. Ist dieser Befall schon öfter durchlaufen worden, kann bereits nach ein bis zwei Tagen eine Infektion stattfinden.

Als nächstes Stadium treten dann meist stecknadelgroße Pusteln auf, die sich durchaus auch großflächig auf der Haut ausbreiten können. Da Krätze natürlich einen Juckreiz auslöst und dabei die Haut noch mehr leidet, ist ein Arzt nicht immer gleich in der Lage, auf einen Befall durch die Erreger zu kommen und ihn zu diagnostizieren. Es gibt natürlich auch andere Hautkrankheiten, die ähnlich aussehen.

Menschen die Krätze bekommen haben, werden in erster Linie mit einer Pernethrin Creme behandelt, aber auch das Einsprühen mit einem Allethrin Spray bringt wirkungsvolle Ergebnisse. Dabei wird aber nicht nur der befallen Teil des Körpers behandelt, sondern der gesamte Körper. Nach ca. 12 Stunden kann dann alles abgeduscht werden, aber wer 14 Tage später immer noch Anzeichen von Juckreiz zeigt, muss die gesamte Prozedur wiederholen.

Zahl der Menschen mit einem  Befall ist in letzter Zeit wieder gestiegen

Ist ein Erwachsener infiziert worden, gibt es keine Meldepflicht, nur bei Gemeinschaftseinrichtungen müssen bekannt Fälle gemeldet werden. Es ist aber deutlich erkennbar, dass die Krätze in den letzten Jahren wieder stark zugenommen hat. Im Januar 2014 wurden Fälle in der Uckermark  bekannt und  aus Daten der Krankenkassen ist ersichtlich, dass die Verschreibungen der Rezepte mit den oben genannten Mitteln von 2007 bis heute sich fast verdoppelt haben.